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CB

Compliance-Berater

Bielefeld

1456, six-seven? (CB 2026, I)

Von klassischer ABC-Compliance über Datenschutz zu ESG und Cyberresilienz: Compliance ist das mehr oder minder freundliche Gesicht nicht enden wollender Bürokratisierung und Regulierung. Wenn die Business-Seite die erste Verteidigungslinie gegen Verstöße im Unternehmen ist, dann spielt die Compliance-Funktion eben diese Rolle, wenn es neu zu beachtende Vorschriften gibt. …

Hastenrath

Basics: Compliance-Kultur und Compliance-Ziele (CB 2026, 164)

Prof. Dr. Katharina Hastenrath

Teichmann

NIS-2 und die Schulungspflicht für Geschäftsleitungen (CB 2026, 160)

Dr. Dr. Fabian Teichmann

Feger

Compliance-Risiken aus Sicht des Aufsichtsrates (CB 2026, 145)

Anika Feger, RAin

Pellmann/André/Mayer

Too much of a good thing? Sanktionsrechtliche Over-Compliance als Haftungsfalle (CB 2026, 123)

Das volatile EU-Sanktionsrecht stellt Unternehmen vor ein strukturelles Dilemma: Während Verstöße gegen Sanktionsnormen erhebliche Konsequenzen juristischer und reputativer Natur nach sich ziehen, birgt ein Vorgehen aufgrund tatsächlich nicht bestehender sanktionsrechtlicher Pflichten das Risiko zivilrechtlicher Regressansprüche durch Vertragspartner und Dritte. Der Beitrag entwickelt die Problemlage und zeigt mögliche Lösungswege auf. Er skizziert die wesentlichen Verhaltenserwartungen des EU-Sanktionsrechts im Überblick (II.), erörtert sodann die mittelbare Drittwirkung des EU-Sanktionsrechts auf das Privatrecht (III.), um sich anschließend dem Sonderfall der Over-Compliance sowie den Möglichkeiten einer diesbezüglichen Exkulpation zu widmen (IV.).

Teichmann

Steigende D&O-Haftungsrisiken durch Cyberkriminalität, Regulierung und KI – eine interdisziplinäre Analyse (CB 2026, 117)

Die persönliche Haftung von Vorständen und Geschäftsleitern steht zunehmend im Fokus, da Cyberkriminalität, regulatorische Verdichtung, geopolitische Unsicherheiten und der Einsatz künstlicher Intelligenz das unternehmerische Risikoumfeld nachhaltig verändern. Der Beitrag analysiert die wesentlichen Treiber steigender D&O-Haftungsrisiken aus interdisziplinärer Perspektive und zeigt auf, wie Cyberangriffe, Compliance-Verstöße, Insolvenzen, Sammelklagen sowie neue KI-bezogene Haftungsszenarien die Exponierung von Organmitgliedern erheblich erhöhen. Besonderes Augenmerk gilt dem Zusammenspiel von Wirtschaftsrecht, Versicherungsrecht und technologischem Wandel sowie den Auswirkungen auf den D&O-Versicherungsmarkt, der auf diese Entwicklungen mit verschärftem Underwriting und steigenden Prämien reagiert. Die Untersuchung verdeutlicht, dass sich Organpflichten zunehmend verdichten und dokumentations- sowie präventionsorientiertes Handeln unverzichtbar wird. Abschließend werden Governance- und Präventionsstrategien skizziert, die geeignet sind, Haftungsrisiken zu begrenzen und die Funktionsfähigkeit unternehmerischer Entscheidungsprozesse trotz wachsender rechtlicher Kontrolle zu sichern.

Denk/Pomaroli/Hajek Gross/Roos

Sanktionsverstöße im Unternehmen: Organpflichten und interne Untersuchungsmaßnahmen (CB 2026, 97)

Unternehmen sehen sich zunehmend umfassenderen und komplexeren Sanktionsregimen gegenüber. Damit einher geht ein erhöhtes Risiko für Verstöße, insbesondere für global agierende Unternehmen, deren Geschäftsalltag von grenzüberschreitenden Sachverhalten geprägt ist. Auch wenn Verstöße nicht bewusst begangen wurden, folgen hieraus regelmäßig erhebliche Konsequenzen, von empfindlichen Strafen über Reputationsschäden bis hin zur persönlichen Haftung der Unternehmensleitung. Der nachfolgende Beitrag gibt einen strukturierten Überblick über zentrale Instrumente der Sanktionspolitik der Europäischen Union (I.) und mögliche Konsequenzen von Verstößen (II.). Darauf aufbauend zeigt er die Eckpfeiler eines wirksamen Sanktionscompliance-Programms auf (III.). Abschließend wird erläutert, wie die Unternehmensleitung im Ernstfall durch effektives Krisenmanagement und eine zielgerichtete Sachverhaltsaufklärung die Situation unter Kontrolle bringen und Schäden begrenzen kann (IV.).

Wang

Die Idealisierung von Sanktionen (CB 2026, I)

In der jüngsten politischen Debatte ist erneut häufig der Vorwurf der Doppelmoral zu hören, insbesondere im Zusammenhang mit internationalen Sanktionen. Staaten begründen Sanktionsentscheidungen oft mit vermeintlich universellen Prinzipien – etwa dem Schutz des freien Marktes, der Wahrung der Menschenrechte oder der Sicherung des Weltfriedens. Kritikerinnen und Kritiker bezweifeln jedoch, …

Haag/Wörsinger

Unternehmenswohl und Prozessrisiko: Entscheidungshilfen für die Geschäftsleitung in (Schadensersatz)Prozessen (CB 2026, 49)

Prozessuale Auseinandersetzungen bringen im unternehmerischen Alltag regelmäßig das Tagesgeschäft zusätzlich belastenden Mehraufwand bei ungewissem Verfahrensausgang. Auch bei sorgfältiger rechtlicher Chancen-/Risikenabwägung drohen langwierige, teils mehrjährige, Gerichtsverfahren, zusätzliche interne und externe Kosten sowie Bedarf an zusätzlicher „Management-Attention“. Obgleich rechtlich eventuell „klare“ Ansprüche bzw. Verpflichtungen bestehen, entstehen durch den gerichtlichen Prozess wirtschaftliche Belastungen, die auf das Unternehmenswohl einwirken. Der nachfolgende Beitrag gibt Hilfestellungen für die Entscheidungsfindung pro/contra Prozess(vergleich) und legt dabei auch dar, inwieweit Corporate Governance- und Compliance-Gesichtspunkte für die Entscheidungsfindung erheblich sein können.

Hastenrath

Basics: Compliance und das Compliance-Management-System im Überblick (CB 2026, 74)

In der neuen CB-Rubrik „Basics“ befasst sich eine Beitragsreihe von Prof. Dr. Katharina Hastenrath in insgesamt sieben Beiträgen über das Jahr 2026 mit den Grundlagen, Herausforderungen, wichtigsten Elementen eines Compliance-Management-Systems (CMS) und Zusammenhängen. Viele praktische Lösungstipps und Beispiele geben Praktikern Anleitung für den Unternehmensalltag. Dieser erste Beitrag beginnt mit der Beleuchtung der grundlegenden Entwicklung der Compliance, der Logik eines CMS sowie den typischen Herausforderungen und Erkenntnissen der vergangenen 20 Jahre.

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