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Immobilien Zeitung

Einfaches Bauen ist auch ohne Gebäudetyp E rechtlich möglich

Bauvereinfachung. An einem Gesetz für einfacheres Bauen – auch bekannt als Gebäudetyp E – wird seit Jahren gearbeitet, ein neuer Entwurf soll bald vorliegen. Doch schon heute kann von den sogenannten anerkannten Regeln der Technik abgewichen werden. Auf einem Fachforum der Kanzlei Hecker Werner Himmelreich und Partner diskutierten Experten den Stand der Dinge. Anwalt Thomas Spiegels fasst die Ergebnisse zusammen.

DIN-Normen entfalten keine Rechtswirkung

Werkverträge. Das Verhältnis der DIN-Normen zu den anerkannten Regeln der Technik ist von einem grundlegenden Missverständnis geprägt, das auch auf unpräzise Formulierungen in obergerichtlichen Entscheidungen zurückgeht. Oft heißt es, DIN-Normen würden die Vermutung in sich tragen, die anerkannten Regeln der Technik wiederzugeben und dadurch im Vertrag Rechtswirkung entfalten. In seinem Gastbeitrag stellt Walter Klein diesen Trugschluss richtig. 

Fonds dürfen Strom erzeugen

Standortfördergesetz. Für offene Immobilienfonds schafft das Gesetz steuerliche Klarheit bei Investments in erneuerbare Energien. Endlich, sagt Rechtsanwalt Rolf G. Krauß von Kucera.

Stressbewältigung für Städte und Kommunen

Kommunale Planung. Die Gefahren für Städte und Gemeinden durch den Klimawandel wachsen. Doch hohe Zuzugszahlen oder Schrumpfungstendenzen bedeuten Stress für das komplexe Gefüge einer Stadt. Ein Stresstest gibt den Kommunen jetzt Aufschluss darüber, wie gut sie aufgestellt sind. Konkret auf Klimarisiken zugeschnitten ist ein Index des Instituts der deutschen Wirtschaft.

Lach doch mal, Deutschland!

Wirtschaftslage. Die Krisenstimmung ist groß in der Bundesrepublik. Deutsche Gläser sind halb leer und nicht halb voll. Und eine beliebte Antwort auf die Frage „Wie geht es?“ ist hierzulande ein seufzendes „Muss ja.“ Alles teuer, alles schlecht, nichts geht mehr. Im Ausland blicken sie erstaunt auf die deprimierten Deutschen, die „German Angst“ ist ein feststehender Begriff in der englischen Sprache geworden, auch in der Immobilienwirtschaft. Dabei gibt es gute Gründe und Fakten, die für mehr Selbstbewusstsein sprechen – und für mehr Mut.

Wählerisch, aber zahlungskräftig

Büromarkt.  Kanzleien als Büromieter sind picky: Sie mieten nur in ausgewählten Lagen und Gebäuden. Dafür zahlen sie 40% mehr Miete als der Otto-Normal-Mieter, zeigt eine exklusive Analyse von Cushman & Wakefield.

EEG-Vorteile für Fonds

Begünstigungen. Immobilienfonds sind bei Investments in erneuerbare Energien vorsichtig. Es droht der Verlust von Status und Steuerprivileg. Eine neue Norm räumt dieses Hemmnis aus.

Ungemach aus Großbritannien

Betrug. Wer geschäftlich auf der britischen Insel engagiert ist, muss ausreichend Prävention gegen betrügerische Machenschaften betreiben. Andernfalls droht ein neues Gesetz massive Strafen an.

Die Zollpolitik ist Fluch und Chance

Welthandel. Handelskonflikte und willkürlich erhobene Zölle verunsichern Nutzer und Investoren. Die geopolitischen Spannungen könnten langfristig aber auch die Warenströme und Standortpräferenzen verändern. Deutschland könnte davon profitieren.

Auf das zweite Halbjahr kommt es an

Investitionen. Die erste Jahreshälfte war von wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt. Kein Wunder also, dass zuletzt weniger Geld in Lagerhallen und Verteilzentren investiert wurde. Experten glauben aber, dass sich das in der zweiten Jahreshälfte ändern wird.

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