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Das Update für Recht im Unternehmen

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RIW

Recht der internationalen Wirtschaft

Roegels/Lampert

Update aus der Praxis: Kostenrisiken und Konfliktlösung bei Infrastrukturprojekten – Vertragsgestaltung, ADR-Mechanismen und Prozessführung (RIW 2026, 473)

Im Rahmen der RIW-Reihe “Update aus der Praxis” beleuchten Kristina Weiler und Dr. Nicholas Schoch, Rechtsanwälte der Sozietät Freshfields in Hamburg und Frankfurt a. M., gemeinsam mit Kollegen alle zwei Monate die neuesten Praxisentwicklungen des europäischen und internationalen Wirtschafts- und Prozessrechts. Dabei greifen sie auf ihre umfangreiche Beratungspraxis in den Bereichen Litigation & Arbitration sowie Investigations, Compliance und Risk & Crisis Management zurück und bewerten die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf Unternehmen und Berater.

Pickenpack/Bormann/Corsten

Aufsätze: Sanktionsverstöße in der Lieferkette: Was ist zu beachten? (RIW 2026, 478)

Sanktionsverstöße in der Lieferkette stellen Unternehmen vor erhebliche rechtliche und praktische Herausforderungen. Besteht der Verdacht, dass Geschäftspartner sanktionierte Waren in verbotene Zielgebiete weiterleiten, müssen Unternehmen Compliance-Pflichten, vertragliche Verpflichtungen und wirtschaftliche Interessen im Blick halten. Der Beitrag zeigt, welche zivil-, straf- und ordnungswidrigkeitsrechtlichen Risiken drohen, wie Unternehmen Verdachtsfällen begegnen sollten und welche Rolle wirksame Compliance- und Vertragsstrukturen bei der Risikominimierung spielen.

Stahlschmidt

Die EU-Brieftasche für Unternehmen – wie die European Digital Identity Wallet die digitale Wirtschaft verändert (RIW 2026, I)

Mit Hochdruck arbeitet die Europäische Union an der Einführung einer einheitlichen digitalen Identität. Zwar betrifft die Berichterstattung im Moment vor allem die digitale Brieftasche für Bürgerinnen und Bürger, aber im Schatten gibt es einen weiteren Anwendungsbereich, nämlich die EU-Brieftasche für Unternehmen, die sog. European Digital Identity Wallet (EUDI Wallet). …

Frank-Fahle/Trost

Betriebsstättenbegründung durch Homeoffice (RIW 2026, 405)

Die zunehmende Bedeutung grenzüberschreitender mobiler Arbeit hat – nicht zuletzt infolge der Corona-Pandemie – grundlegende Fragestellungen im internationalen Steuerrecht aufgeworfen. Im Zentrum der Diskussion steht dabei auch die betriebsstättenrechtliche Qualifikation des Homeoffice eines Arbeitnehmers und die Frage, ob hierdurch eine steuerlich relevante Präsenz des ausländischen Arbeitgebers im Tätigkeitsstaat begründet wird. Eine solche Einordnung hätte erhebliche Konsequenzen für die Besteuerung im Tätigkeitsstaat und birgt das Risiko der Entstehung einer Vielzahl bislang nicht antizipierter sog. Mikro-Betriebsstätten – je nach Fallkonstellation sogar verstreut über verschiedene, in steuerrechtlicher Hinsicht dem Arbeitgeber etwaig unbekannte Jurisdiktionen. Vor diesem Hintergrund hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im November 2025 ihre Musterkommentierung zu Art. 5 OECD-Musterabkommen grundlegend überarbeitet und erstmals konkrete quantitative Schwellenwerte sowie operationale Beurteilungskriterien für Remote-Work-Konstellationen, zu denen u. a. Homeoffice-Konstellationen zählen, eingeführt. Auf dem OECD-Musterabkommen beruhen u. a. viele Doppelbesteuerungsabkommen, die die Bundesrepublik Deutschland bislang abgeschlossen hat. Der vorliegende Beitrag analysiert diese Neuausrichtung der Kommentierung des OECD-Musterabkommens und untersucht deren praktische Bedeutung für international tätige Unternehmen.

Morgenstern/Portz

Neue (zollrechtliche) Vorgaben beim grenzüberschreitenden Abfalltransport (RIW 2026, 296)

Bei grenzüberschreitenden Abfalltransporten, d. h. sowohl dem Transport zwischen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) als auch beim Import in und Export aus der EU, sind nunmehr – nach zweijährigem Übergangszeitraum – die neuen Vorgaben der novellierten Abfallverbringungsverordnung (Verordnung (EU) 2024/1157 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11.4.2024 über die Verbringung von Abfällen, zur Änderung der Verordnungen (EU) Nr. 1257/2013 und (EU) 2020/1056 und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1013/2006, Amtsblatt der EU Reihe L vom 30.4.2024) zu beachten. Die teilweise strengen Vorgaben stellen betroffene Unternehmen der Abfallindustrie bzw. Kreislaufwirtschaft vor neue Herausforderungen.

MacLaughlin

Global Mobility – Herausforderungen für Unternehmen (RIW 2026, I)

Global Mobility ist längst mehr als die Organisation von Entsendungen oder die Rekrutierung von ausländischen Fachkräften. In unserer vernetzten Weltwirtschaft, in der Unternehmen grenzüberschreitend rekrutieren und Mitarbeitende international einsetzen, wird die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften zum entscheidenden Steuerungs- und Risikofaktor. Wer die Anforderungen des Arbeits-, …

Benz

Exportkontrolle und Sanktionen als handelspolitische Instrumente in Zeiten geopolitischer Neuordnung (RIW 2026, 185)

Die Weltwirtschaft erlebt eine fundamentale Verschiebung der Machtverhältnisse, in der Exportkontrollen und Sanktionen von rein technischen Instrumenten zu zentralen Werkzeugen geopolitischer Machtprojektion avanciert sind. Dieser Wandel fordert global agierende Unternehmen heraus, sich in einem komplexen Geflecht aus regional unterschiedlichen und oft widersprüchlichen Handelsanforderungen zurechtzufinden. Der vorliegende Beitrag analysiert die Exportkontrollregime der USA und Chinas, die sich zunehmend extraterritoriale Geltung zuschreiben und beleuchtet deren weitreichende Auswirkungen auf internationale Lieferketten und Geschäftsmodelle. Dabei wird aufgezeigt, wie Unternehmen diesen Risiken begegnen können und welche strategischen Anpassungen in einer sich fragmentierenden Welt unerlässlich sind. Der Fokus liegt auf der Notwendigkeit, von einer reinen Effizienzorientierung zu einer erhöhten Resilienz zu wechseln, um die Zukunftsfähigkeit in einer bi- bzw. multipolaren Welt zu sichern.

Frank-Fahle/Trost

Militärische Eskalation am Golf: Rechtliche Folgen für Verträge, Lieferketten und Arbeitnehmerentsendungen (RIW 2026, I)

Die arabischen Golfstaaten, zu denen das Königreich Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (“VAE”), Katar, Bahrain, Kuwait und das Sultanat Oman zählen, sehen sich seit dem 28. 2. 2026 militärischen Angriffen ihres Nachbarlandes Iran ausgesetzt. Die militärischen Angriffe erfolgen im Kontext des sog. Iran-Konflikts, an dem die Golfstaaten nicht aktiv als Konfliktpartei beteiligt sind.

Felisiak/Sorber

It’s the Final Countdown: Grenzüberschreitende Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie (FairPay) (RIW 2026, I)

Liebe Leserinnen und Leser. Mit Beginn des Jahres 2026 tritt die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie in jedem Unternehmen in die entscheidende Phase ein – “It’s the Final Countdown”. Der maßgebliche Stichtag ist der 7. 6. 2026. Ab diesem Zeitpunkt wird sich die grenzüberschreitende HR-Arbeit von international agierenden Konzernen und Unternehmensgruppen innerhalb der EU deutlich verändern. …

Frank-Fahle/Trost

EU und VAE am Verhandlungstisch – Weg zum Freihandelsabkommen (RIW 2026, I)

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben sich seit Staatsgründung im Jahr 1971 zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort in der Region des Nahen und Mittleren Ostens entwickelt. Während das Land kurz nach Staatsgründung zunächst international noch vergleichsweise unbekannt war, haben sich insbesondere die Emirate Dubai und Abu Dhabi heute als attraktive und global bedeutsame Unternehmens- und Investitionsstandorte etabliert. …

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