Verfahren gegen Meta ausgesetzt

News Redakteur

Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg hat das Verfahren des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (VZBV) gegen die Facebook-Muttergesellschaft Meta ausgesetzt. Das meldet die Deutsche Presse Agentur mit Verweis auf eine Mitteilung des Gerichtes selbst. In dem Verfahren geht es um Vorwürfe von Datenschutzverstößen, die in Form einer Sammelklage beim Gericht vorliegen. Auf einen Vergleich hatten sich VZBV und Meta zuvor nicht einigen können.

Jetzt soll erst der Europäische Gerichtshof feststellen, ob die Klage überhaupt zulässig ist. Das ist seit Prozessbeginn im Oktober 2025 unklar. Meta beruft sich auf die Unzulässigkeit der Klage. Hintergrund der Klage ist eine Datenpanne zwischen Mai 2018 und September 2019 bei Facebook. Nach der Panne verbreiteten Kriminelle im April 2021 die Daten von mehr als 530 Millionen Facebook-Nutzern im Darknet. Die Verbraucherschützer werfen Meta Verstöße gegen das Datenschutzrecht vor. Anfang Oktober 2025 hatten sich laut Verbraucherzentrale mehr als 14.000 Verbraucher der Klage angeschlossen. Laut dpa ist nach Angaben einer Gerichtssprecherin des Hanseatischen Oberlandesgerichts noch unklar, wann das Verfahren fortgesetzt werden kann. Erwartungsgemäß dauert es einige Monate, bis die Antworten aus Luxemburg vorliegen.

Copyright Bild: IMAGO / ZUMA Press Wire 

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